B-Klasse Mainz-Bingen West (18. Spieltag): TSG Schwabenheim - TSVgg Stadecken-Elsheim II 0:1 (0:0)

Hofmann wird zum Derbyhelden

 

TSG Schwabenheim:              
Just, Kasper (78., Haddad), Hartmann, Eckhard, Saulheimer (53., Freund),
Mastrocola, Huster, Dallos, Hack, Janetzko, Wollstädter

TSVgg Stadecken-Elsheim II:
Klonek, Seifert, Odelga, Wolf D., Hofmann, Hußmann, Schmitt (89., Scherffius),
Uphues T., Wolf Y., Khalili (83., Harth), Uphues A.

Tore:   
0:1 Hofmann (75.)

Gelb-Rote Karte:        
Wolf D. (TSVgg Stadecken-Elsheim II, 85., wiederholtes Foulspiel)
Eckhard (TSG Schwabenheim, 88., wiederholtes Foulspiel)

 

Florian Sieben und Alexander Uphues I Wiedergutmachung hieß es zu betreiben für die Zweite Mannschaft, als es am letzten Spieltag des Kalenderjahres 2018 zum Derby nach Schwabenheim ging, denn eine ordentliche Packung musste man im Hinspiel zu Stadecker Kerb hinnehmen. Die Vorzeichen: gut, zeigte man sich doch in guter Verfassung und hatte gegen starke Gau-Algesheimer zuletzt einen mehr als verdienten Punkt mitnehmen können.

Und begann man auch gegen die TSG dominant, ohne jedoch die Überlegenheit in Zählbares umzumünzen. Beste Möglichkeiten wurden herausgespielt, doch zunächst Alexander, später dann Bruder Thomas Uphues und Mohammad Khalili scheiterten je knapp und so ging es mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause. Die zweite Hälfte blieb dann zunächst lange Zeit vieles schuldig. Möglichkeiten ergaben sich nur über Standardsituationen. Kurz gesagt: kein wirklich schönes Spiel, welches den Zuschauern geboten wurde. Doch eine Möglichkeit sollte es noch geben und hier sollte es Abwehrass und Kaptitän Elias Hofmann sein, welcher sich zum Derbyhelden emporschwang, denn nach einer Ecke und einer Ablage von Trainer David Wolf, war es der Oldie, der genau richtig stand und den Ball ins Gehäuse der TSG einnickte. Für fünfzehn Minuten hieß es dann noch, die Führung zu verteidigen, denn die Gastgeber wachten nun endlich auch einmal auf pochten auf den Ausgleich. Eine hitzige Schlussphase entwickelte sich, in der zunächst David Wolf und später TSG-Akteur Oliver Eckhard vorzeitig den Platz verlassen mussten. Doch alles anrennen sollte den Gastgebern nicht mehr helfen und als der Schiedsrichter das Spiel abpfiff, war die Erleichterung und die Freude über den knappen Derbysieg jedem Einzelnen ins Gesicht geschrieben.

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