B-Klasse Mainz-Bingen West (10. Spieltag): TSVgg Stadecken-Elsheim II - SG Gensingen/Grolsheim 0:4 (0:2)

Gegen Favoriten chancenlos

TSVgg Stadecken-Elsheim II:
Hoth, Odelga, Uphues A., Dechent L. (51., Wolf Y.), Dechent S. (51., Hußmann),
Becker, Seifert, Ahmed, Wolf D., Roßkopf, Khalili (72., Doll)

SG Gensingen/Grolsheim:
Jeglinger, Heide, Tokelli (62., Fiessler), Schneider (61., Hoch), Scheuer,
Kaya, Mayer (66., Bozkurt), Appelrath, Kilic, Ielapi, Gorges

Tore:
0:1 Kaya (20.), 0:2 Mayer (28.), 0:3 Schneider (51.), 0:4 Hoch (81.)

 

Florian Sieben und Felix Becker I Drei Siege in Folge und der Sprung auf Platz Neun. Das war die bestens anzusehende Bilanz der letzten Wochen, wenn man es mit der Zweiten Mannschaft hielt. So kam es, dass man vor dem Duell gegen die Spielgemeinschaft aus Gensingen und Grolsheim tabellarisch plötzlich Favorit war, stand man doch einen Platz vor dem Team von Spielertrainer Florian Fiessler. Dass dieser zeitweilige Umstand jedoch keinesfalls dem realen Vermögen der beiden Kontrahenten entsprach, war nicht nur David Wolf klar, der nichtsdestotrotz gegen den in der Ergebniskrise steckenden Gegner auf eine weitere Überraschung und wohlmöglich auf den ein oder anderen Punkt hoffte. Diese Hoffnung sollte jedoch schon bald nach Anpfiff im Keim erstickt werden. Schnell wurde ersichtlich, dass die Zweite Mannschaft an diesem Sonntagmittag nicht die Effizienz der letzten Wochen an den Tag legen konnte. Kaum einmal gelang ein konstruktiv vorgetragenes Spiel in die Spitze und so ergaben sich Möglichkeiten in den ersten 45 Minuten, wenn überhaupt, nur über Standardsituationen. Hier sollte es jedoch einfach an der nötigen Kaltschnäuzigkeit fehlen. Gepaart mit den vielen Fehlpässen, welche sich die Wolf-Truppe erlaubte sowie den Ungenauigkeiten in den Laufwegen nach vorne, sollte es eine der schwächeren Halbzeiten werden, welche die Zweite in dieser Hinrunde präsentierte. Hinzu kam dann auch noch, dass der Gegner aus Gensingen und Grolsheim die Fehler in der TSVgg-Hintermannschaft gnadenlos zu nutzen wusste und so bereits in der 20. Minute, nach fehlender Absprache zwischen Rückkehrer Sven Dechent und Linksverteidiger Kevin Odelga, durch Stürmer Cem Kaya mit 1:0 in Führung ging. Den Schock noch nicht verdaut, war es dann nur acht Minuten später Christopher Mayer, der nach einem Konter das keinesfalls unverdiente 2:0 erzielte. 

Mit dem Zwei-Tore-Rückstand ging es in die Pause, nach derer alles noch einmal besser werden sollte. Doch es blieb wieder nur den Gästen vorbehalten, nach dem Seitenwechsel den Ball im Tor unterzukriegen. Dieses Mal war SG-Spieler Schneider, der das Spielgerät hinter dem chancenlosen Lukas Hoth im Gehäuse platzierte. Den dritten Gegentreffer, nach dem viele der Köpfe nun endgültig runtergingen, nahm Trainer David Wolf dann auch zum Anlass, die an diesem Mittag unglücklich agierenden Dechent-Brüder Lars und Sven aus dem Spiel zu nehmen und die offensiveren Paul Hußmann und Yannick Wolf in die Partie zu bringen.

Und siehe da. Das Offensivspiel erwachte noch einmal zum neuen Leben. Gerade Yannick Wolf blieb ein umtriebiger Unruheherd, der mit seiner besten Gelegenheit aber am überragend agierenden SG-Keeper Jeglinger scheiterte. Es sollte einfach nicht sein und das Gefühl kam auf, dass man an diesem Sonntag auch noch Stunden hätte weiterspielen können, zu einem eigenen Tor hätte es einfach nicht reichen sollen. Ganz anders bei den Gästen, die nach dem dritten Tor einen Gang rausgenommen hatten, latent jedoch immer gefährlich und vor allem effizient blieben, was sich nochmals in der 81. Minute zeigte, als der eingewechselte Hoch den 4:0-Endstand einschoss. 

Am Ende eine hohe Niederlage gegen einen eiskalten Gegner, der hinten nicht viel zuließ und vorne beinahe jede Chance zu einem Tor ummünzte. Doch es galt sich nicht lange zu grämen, wusste man doch, dass dieser Gegner eigentlich nicht die Kragenweite war, mit der man sich in der Spielzeit 2018/19 messen lassen wollte. 

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