B-Klasse Mainz-Bingen West (22. Spieltag): TSVgg Stadecken-Elsheim II - VfL Fontana Finthen II 2:0 (1:0)

Dem Ziel ganz nah

TSVgg Stadecken-Elsheim II:  
Grosser, Odelga, Seifert, Eppelmann, Sinock (83., Scherffius E.),
Kaufmann, Dechent J. (80., Doll), Wolf Y., Becker, Uphues A., Scherffius F. (71., Harth)

VfL Fontana Finthen II:           
Milz, Johnson, Zernan (34., Choque), Stypa, Gerstel, Müller,
Zeller (71., Laqmissi), Cittadino, Willems, Özdemir (71., Meyer), Sprenk

Tore:   
1:0 Dechent J. (44.), 2:0 Kaufmann (80.)

 

Florian Sieben und Elias Hofmann I

Im richtungsweisenden Spiel gegen Fontana Finthen II gelingt der Zweiten Mannschaft ein Sieg des Willens und steht nun kurz vor der magischen 30-Punkte-Marke.

Dabei waren die Vorzeichen des Tages alles andere als gut. Nach mehreren Absagen, verletzte sich in der Aufwärmphase auch noch Philipp Mildner, was zur Folge hatte, dass das Team, im Vergleich zur Vorwoche auf gleich sieben Positionen geändert werden musste. Prominentester unter den Fehlenden war dabei wohl Spielertrainer David Wolf, der an der Seitenlinie vom Trainertandem Guido Ritz und Elias Hofmann vertreten wurde.

Den vielen Wechseln entsprechend und in dem Wissen, dass das Duell gegen den Tabellenzwölften von entscheidender Bedeutung war, gingen vom Anpfiff an zwei Teams an den Start, die sich erst einmal abtasteten, ohne dabei jedoch das letzte Risiko eingehen zu wollen. Finthen zeigte sich ballsicherer, ohne jedoch offensive Gefahr auszustrahlen. Verantwortlich zeigte sich dafür eine bockstarke Defensive der Zweiten Mannschaft, die außer zwei harmlosen Distanzschüssen, über neunzig Minuten nichts zuließen und somit Grundpfeiler für den späteren Erfolg sein sollten. Offensiv übernahm diesen Part an diesem Sonntagmittag Yannick Wolf, über den jede Aktion zu liefen schien, der jedoch zunächst mit zwei Schüssen am Gästetorwart und am Außennetz scheitern sollte. Besser sollte er es jedoch als Vorlagengeber machen, als er in der 44. Minute noch einmal über den linken Flügel ackerte, seinen Gegenspieler stehenließ und mit einer scharfen Hereingabe im Zentrum Jan Dechent fand, der den Ball dann nur noch über die Linie zu drücken hatte. Der Führungstreffer zum psychologisch besten Zeitpunkt so kurz vor dem Halbzeitpfiff und es war geradezu spürbar, welches Team nun Oberwasser hatte. 

Die zweite Hälfte dann ein Abziehbild der ersten 45 Minuten. Die Reserve der Finther blieb auch weiterhin offensiv blass und doch war das knappe 1:0 natürlich eine ständig latente Gefahr, welche man jedoch gewillt war, auszumerzen. Doch auch die zweite fackelte nun kein Chancenfeuerwerk mehr und so wurde der zweite Abschnitt ein zähes Hin und Her ohne die zunächst ganz großes Highlights. Für das Erste sorgte dann wiederum Yannick Wolf, der sich wiederholt gegen gleich mehrere seiner Gegenspieler durchsetzte, ebenso wiederholt dann aber auch am gegnerischen Keeper scheiterte. 

Die erlösende Entscheidung dann in der 80. Minute, als der gute Finther Torwart einen Ball von Benedict Sinock nur nach vorne abwehren konnte und der dort lauernde Cornelius Kaufmann dann nur noch zum 2:0 abstauben musste. 

Der Rest dann Geschichte. Den Sieg in den letzten Minuten über die Zeit bringend, war man sich der möglichen Tragweite des Sieges, vor allem am späten Nachmittag, als die Ergebnisse der direkten Konkurrenz aus Wackernheim, Schwabenheim und Viertäler eintrudelten, die allesamt verloren hatten, bewusst und feierte den Sieg dementsprechend ausgelassen und feuchtfröhlich. Mit nun 29 Punkten bedarf es nur noch ein Zähler, um die anvisierten 30 Punkte zu erreichen. Ein Ziel, dass mit solch einer Leistung vielleicht schon beim nächsten Auswärtsspiel bei Hassia Kempten erreicht werden kann.

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