Finthen liegt den Aktiven nicht
VfL Fontana Finthen II – TSVgg Stadecken-Elsheim II 6:3 (4:1)

VfL Fontana Finthen II: Neubauer, Becker, Zeman (74., Ramadani), Bodog, Perea-Friedmann, Klein, Mehler (64., Laqmissi), Meyer (66., Müller), Knödler, Häfner D., Häfner L.
TSVgg Stadecken-Elsheim II: Grosser, Odelga, Scherffius F. (70., Doll), Seifert, Uphues A., Eppelmann, Mildner, Dechent J., Rieck, Khalili (70., Hofmann), Harth

 

Tore: 1:0 Zeman (6.), 2:0 Häfner L. (21.), 2:1 Harth (36.), 3:1 Häfner L. (43.), 4:1 Knödler (44.), 5:1 Knödler (55.), 6:1 Knödler (60.), 6:2 Mildner (83.), 6:3 Mildner (87.)

 

Florian Sieben I Nach der Ersten verliert auch die Zweite gegen die Zweitvertretung von Fontana Finthen. Vor allem die ersten sechzig Minuten sind dabei ein Offenbarungseid.

Dabei sollte die Zweite jedoch noch ein Tor mehr fangen, als es die Erste getan hatte im Pokalwettbewerb. Vom Start weg zeigte das Wolf-Team wenig bis gar nichts und offenbart weiterhin, dass man auswärts nicht den besten Eindruck hinterlässt. Bereits früh waren die Zeichen auf Niederlage gestellt, denn schon in der sechsten Minute erzielte VfL-Akteur Zeman das 1:0, nachdem er über die Außenbahn mustergültig bedient wurde und den Ball nur noch über die Linie zu drücken brauchte. Auch in den folgenden Minuten offenbarte man einen kollektiven Schlaf und einzig Hauke Grosser war es zu verdanken, dass man nicht bereits sehr früh höher hinten lag. Das zweite Gegentor sollte jedoch fallen, Häfner der Torschütze, der sich eben diese Schlafmützigkeit der TSVgg-Abwehr zu Nutzen machte.
Ein kurzes Aufbäumen dann in Reihen der Zweiten, als Joshua Harth von einem Fehlpass der Heidesheimer profitierte und mit einem schnellen Vorstoß den Anschlusstreffer erzielen konnte. Doch es sollte ein kurzes Hurra bleiben, denn noch vor der Halbzeit war es erneut Häfner, der den alten Abstand von zwei Toren wiederherstellte. Der Schlusspunkt einer völlig verkorksten ersten Halbzeit dann in Minute 44, als Knödler die nicht mehr aufzuzählende Fehlerkette bestrafte und zum 4:1 verwandelte.
Endlich, so konnte man meinen, war diese schlimme erste Hälfte vorbei. Doch auch die zweiten 45 Minuten sollten zunächst keine Besserung liefern. Ganz im Gegenteil. Weiter nur Heidesheim am Drücker, die noch zwei Mal durch Knödler erfolgreich sein sollten und so bis zur 60. Minute das Ergebnis auf 6:1 nach oben schraubten.
Er in der Folge, die Heidesheimer hatten längst 2-3 Gänge nach unten geschaltet, wachten die Kicker aus Stadecken-Elsheim etwas auf aus ihrer Lethargie und konnten so wenigstens Schadensbegrenzung betreiben. Doch zu mehr als zwei späten Toren durch Philipp Mildner, sollte es schließlich auch nicht mehr reichen und so verliert die Zweite Mannschaft, auch in der Höhe, vollkommen verdient mit 6:3 und sollte solch ein Spiel bitte nicht mehr so schnell folgen lassen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.