Nur eine Halbzeit mitgehalten
TSVgg Stadecken-Elsheim II – SpVgg Viertäler 2:5 (1:3)

TSVgg Stadecken-Elsheim II: Grosser, Odelga, Zenkner, Hofmann (46., Khalili), Eppelmann, Becker, Mildner, Dechent J., Müller, Scherffius E. (46., Doll), Luff V. (46., Fitzi)
SpVgg Viertäler: Korn, Stüber, Orth, Viehrig, Dalgaard, Hastenplug, Laudert (87., Stüber), Reckert, Minicione (82., Henning), Löschner, Breder (70., Fahl)

Tore: 0:1 Breder (7.), 0:2 Löschner (25.), 0:3 Löschner (39.), 1:3 Zenkner (45.), 1:4 Laudert (50., FE.), 2:4 Mildner (58.), 2:5 Henning (85.)

 

Florian Sieben und Benjamin Doll I Eine erste Halbzeit zum Vergessen ebnet die klare Niederlage gegen die Spielvereinigung aus Viertäler. Trainer Wolf ist sauer, ist sich aber auch der Verletzenmisere bewusst.

Eine Partie, die schnell erzählt ist, ging es doch gegen Viertäler. Viel hatte man sich gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte vorgenommen. Doch wieder einmal waren und Wunsch und Leistung nicht deckend. Gerade die erste Halbzeit war ein Offenbarungseid an Einsatz und Willen und so wurde die Begegnung bereits in den ersten 45 Minuten verloren. Klar aber auch: die Zweite pfiff personell aus dem letzten Loch, begann das Spiel bereits mit zwei A-Jugendspielern und musste mit Torsten Fitzi sogar auf einen AH-Spieler zurückgreifen. Die drei Gegentore in der ersten Halbzeit, in der es fast nichts positives gab, sind dann auch schnell abgehandelt, waren diese doch hauptsächlich auf die Schläfrigkeit der eigenen Mannen zurückzuführen. So durfte Breder nach einer Flanke aus dem Halbfeld den Ball in aller Ruhe annehmen und zum 0:1 versenken, während Löscher beim 0:2 gänzlich auf die individuellen Fehler der TSVgg-Hinterreihe zählen durfte. Pech kam dann auch noch hinzu, denn das 0:3, welches ebenfalls durch Löscher erzielt wurde, konnte nur fallen, da sein Freistoß unglücklich abgefälscht wurde. Einzig positives aus der Halbzeit war der Anschlusstreffer mit dem Pausenpfiff, den Jan-Niklas Zenkner mit seinem Premierentor erzielte. Hoffnung keimte auf, die nach der Pause jedoch allzu schnell wieder dahin war, als nach vermeintlichen Foulspiel von Felix Becker auf Strafstoß entschieden wurde und Laudert diesen zum 1:4 verwandelte. Nochmals kam man ran, Philipp Mildner erzielte nach einer knappen Stunde Spielzeit durch einen Distanzschuss den erneuten Anschlusstreffer, aber wirklich Chancen, es noch einmal spannend zu machen, hatte man nicht. Den Schlusspunkt setzte dann der kurz zuvor eingewechselte Henning auf Seiten von Viertäler, der einen Konter in der 85. Minute zu Ende spielen und das 2:5 erzielen konnte.
Eine mehr als unnötige Niederlage gegen einen keinesfalls spielerisch besseren Gegner. Verspielt wurden die Punkte in den ersten 45 Minuten, als man eine ganz schwache Leistung ablieferte, die sich so lieber nicht wiederholen sollte.

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