Jurthe ebnet den Weg zum Erfolg

 

TSVgg Stadecken-Elsheim II
Jurthe, Friedel K., Eppelmann, Odelga, Mildner (77., Wolf D.), Britz, Hornke, Krützfeld,
Scherffius F. (86., Doll), Rieck (90., Moszczynski), Ullmer (84., Scherffius E.)

TSG Sprendlingen
Storck, Bellmann, Seifert, Demuth, Noack, Ammelburger (74., Daschner),
Cicu, Klöck (54., Babitske), Cimen, Muller, Wolf (74., Zizak)

Tore
1:0 Krützfeld (48.), 2:0 Mildner (57.), 2:1 Demuth (85.)

 

Florian Sieben und Elias Hofmann I Im ersten richtungsweisenden Spiel gegen die TSG Sprendlingen braucht es für die Zweite Mannschaft in der ersten Halbzeit einen überragend aufgelegten Dominik Jurthe, bevor die Abteilung Angriff den Sieg eintütet.

Bereits weit vor Spielbeginn machte Coach Carl Kimmes klar, wie bedeutsam die Partie am siebten Spieltag gegen den Aufsteiger aus Sprendlingen war. Hier könne man sich vorerst von den unteren Tabellenregionen absetzen. Doch dafür war ein Dreier Pflicht. Gespickt mit gleich drei Spielern der Ersten Mannschaft in der Startelf begann die Kimmes-Elf jedoch zunächst einmal sehr verhalten. Sprendlingen agierte souveräner und war somit in den ersten Minuten das agilere Team. Erst nach knapp zehn Minuten gelang erstmals ein gelungener Angriffsversuch, der jedoch, von Pascal Hornke und Raiko Krützfeld vorgetragen, noch rechtzeitig von der TSG-Abwehr geklärt werden konnte. Das Spiel in der Folge ausgeglichen, ohne jedoch mit absoluten Höhepunkten zu glänzen. Einen ersten setzten in der Folge in der 17. Minute die Gäste, welche einen gefälligen Angriff über die Außenbahn initiierten, jedoch im Abschluss am an diesem Tag überragenden Dominik Jurthe scheiterten. Wieder dauerte es weitere zehn Minuten, bis wieder etwas Erwähnenswertes und wieder waren es die Gäste aus Sprendlingen, die sich dafür verantwortlich zeigten. Ein Kopfball, der auf eine Freistoßhereingabe folgte, hätte wohl seinen Weg in die Maschen gefunden, doch wieder war Jurthe mit einem blitzartigen Reflex zur Stelle und konnte den Ball an die Latte lenken. Die Sprendlinger nun wieder klar Herr im Haus. Zwar kamen auch die Gastgeber zu ihren Abschlüssen, doch blieben diese bei weitem nicht so zwingend, wie die der Sprendlinger. Diese hatten dann auch noch Pech, denn hatten sie einmal Keeper Dominik Jurthe überwunden, so war es kurz vor der Halbzeit die Latte, die ihnen im Weg stand. Und auch die letzte Aktion vor der Halbzeitpause war der TSG vergönnt, welche jedoch schon wieder in Jurthe ihren Meister fand. Mit dem torlosen Unentschieden, für die Zweite Mannschaft enorm schmeichelhaft und ein Ergebnis, bei welchem sie sich einzig bei ihrem Torhüter bedanken konnte, ging es schließlich in die Pause, in welcher die Worte von Trainer Kimmes gewirkt haben müssen, denn sein Team kam grundverändert zurück auf den Platz. Mehr Einsatz, mehr Wille war nun zu sehen und ein Spirit, der nur drei Minuten nach Wiederanpfiff mit der Führung belohnt werden sollte. Pascal Hornke hatte durchgesteckt auf den startenden Raiko Krützfeld, der vor dem Tor kühl blieb und den Ball zum 1:0 versenkte. Der Gegentreffer war ein spürbarer Schock für die Gästemannschaft, die nun auch spielerisch klar im Hintertreffen war. Und blieb Philipp Mildner in einer ersten Aktion gegen den TSG-Keeper Storck noch das Nachsehen, so agierte er Momente später schon cleverer und netzte, bei seinem zweiten Einschuss, zum 2:0 ein. Die TSVgg blieb auch in der Folgezeit klar am Drücker, doch fehlten die Tore, welche zur endgültigen Entscheidung geführt hätten. Egal ob Marvin Rieck, der gleich zwei Mal an Keeper Storck scheiterte oder erneut Torschütze Raiko Krützfeld, der ebenfalls vergab - keine der weiteren Möglichkeiten wurde genutzt und so wurde das Spiel ab der 85. Minute noch einmal unnötig spannend, als nach einem Freistoß plötzlich Demuth zum Torschützen des Anschlusstreffers avancierte. Die Partie nun noch einmal auf des Messers Schneide, doch hielt die TSVgg-Abwehr den Angriffsversuchen dieses Mal stand und konnte letztlich einen knappen 2:1-Erfolg über die Ziellinie bringen. Ein ganz wichtiger Erfolg der Kimmes-Elf, die sich damit erst einmal etwas Luft nach unten verschaffen konnten.

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