Dominik Jurthe avanciert zum Pokalhelden

 

TSG Heidesheim II
Weiland, Beutner, Steffens (88., Cirillo), Mesenich, Kayser, Deck,
Reichert (84., Born), Knörr, Hottum, Weidner, Tibo (90., Mallmann)

TSVgg Stadecken-Elsheim II
Jurthe, Dechent J., Hofmann, Odelga, Britz (30., Khalili), Uphues A., Mildner,
Rutsch, Scherffius E., Lipinski (90., Wolny), Moszczynski (75., Al Youssef)

Tore
1:0 Tibo (11.), 2:0 Hottum (22.), 2:1 Lipinski (32.), 3:1 Knörr (34.), 3:2 Mildner (70.), 3:3 Hofmann (88.)

Elfmeterschießen
3:4 Mildner, 4:4 Mesenich, 4:5 Uphues A., 4:6 Hofmann, 5:6 Mallmann, 5:7 Jurthe

 

Florian Sieben und Joshua Harth IAls Favorit gestartet, erreicht die Zweite Mannschaft in den letzten Zügen gerade noch die Verlängerung. Im abschließenden Elfmeterschießen wird dann Keeper Dominik Jurthe zum Pokalhelden.

Am Ende fragte niemand mehr nach dem „Wie“. Die ganze Anspannung, alles, was in den vorherigen zweieinhalb Stunden geschehen war, musste einfach raus und so formte sich eine Jubeltraube um den Pokalhelden Dominik Jurthe, welche schreiend und springend den knappen Pokalerfolg feierte. Dieser hatte zuvor nicht bloß zwei Elfmeter im selbigen Elfmeterschießen gehalten, sondern, neben Philipp Mildner, Alexander Uphues und Elias Hofmann, auch noch den letzten Elfmeter selbst verwandelt. Doch bevor es dazu kommen konnte, bedurfte es 120 Minuten Kampf, innerhalb derer es gerade die reguläre Spielzeit war, die es für die Zweite Mannschaft in sich hatte.

Wieder agierte das Team von Trainer Carl Kimmes mit einer offensiven Dreierkette und wie bereits gegen Jugenheim startet die Begegnung mit einer frühen Möglichkeit für die Zweite Mannschaft. René Rutsch hatte am Strafraum den Ball quer gelegt auf David Lipinski, dessen Schuss mit Links jedoch von TSG-Keeper pariert werden konnte. Doch auch die Heidesheimer Zweitvertretung spielte vom Start weg mit und kam nur kurz darauf zu einer ersten Abschlussaktion, welche aber von Jurthe pariert wurde. Wieder parieren konnte der Schlussmann noch einen Abschluss in der elften Minute, doch gegen den Nachschuss von Tibo war die Nummer eins dieses Mal machtlos und so musste man bereits früh einen Rückstand hinnehmen. Der Schlag saß und sollte noch verstärkt werden, denn die Hausherren erhöhten in der 22. Minute durch Hottum sogar noch auf 2:0. 

Kimmes musste reagieren und wechselte bereits nach einer halben Stunde offensiv, indem er Mohammad Khalili für Patrick Britz brachte. Ein Wechsel, der sich zunächst auszahlen sollte, denn der Eingewechselte selbst war es, der nur zwei Minuten darauf den Anschlusstreffer einleitete, den der sehr agile David Lipinski erzielte. 

Die Freude währte dabei nur kurz, gelang es den Heidesheimer, im Gegenzug zurückzuschlagen. Wiederholt agierte man in der Rückwärtsbewegung nicht abgezockt genug und so war es für Knörr ein Leichtes, nach einem Flankenlauf, im Zentrum den Ball zum 3:1-Halbzeitstand zu versenken. 

Die Zweite nun mit dem Rücken zur Wand und mit nur einer Möglichkeit. Man musste nun offensiver agieren, wollte man noch die Chance auf das Weiterkommen wahren. Doch in den ersten Minuten war von diesem Offensivdrang wenig zu erkennen. Erst ein erneuter Geistesblitz des immer anspielbaren David Lipinski sollte in der 70. Minute eine erneute Möglichkeit eröffnen, die Philipp Mildner zu nutzen wusste und den erneuten Anschlusstreffer wiederherstellte. 

Das Spiel nun wieder offen und nur Momente später war es erneut Lipinski, welcher den Ausgleich auf dem Fuß hatte, den Ball jedoch knapp über das Tor setzte. 

Die Zeit lief nun gegen die Zweite Mannschaft, die zum Ende des Spiels gegen abbauende Heidesheimer nun alles nach vorne warfen. Bereits hielt es auch die Abwehrspieler nicht mehr hinten, was sich schließlich als Glücksfall herausstellen sollte. Denn in der 88. Minute war es eben Kapitän Elias Hofmann, welcher den Weg in die Spitze fand und welcher eine flache Hereingabe von Philipp Mildner zum viel umjubelten Ausgleich einnetzte, welche die Verlängerung bedeutete. Eine Verlängerung, welche ereignisarm blieb und die letztlich in das Elfmeterschießen mündete – mit dem Pokalhelden Dominik Jurthe.

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