Gelungener Auftakt für Kimmes

 

FSG Jugenheim / Partenheim II
Wesen, Prasuhn, Schlotter, Bajorat, Riese (54., Schuhmacher), Izzo, Mignogna,
Padulo, Teodonno (35., Scholles), Wagner, Paventi

TSVgg Stadecken-Elsheim II
Jurthe, Hofmann, Odelga, Pollok, Eppelmann, Mildner (89., Dechent J.),
Uphues A. (70., Scherffius E.), Hornke (63., Moszczynski), Lipinski, Doll (46., Luff V.), Britz

Tore
0:1 Uphues A. (2.), 0:2 Lipinski (15.), 0:3 Hornke (33.),
1:3 Paventi (38.), 1:4 Uphues A. (57.), 2:4 Paventi (66., FE.)

Besondere Vorkommnisse
Wesen halt Elfmeter von Mildner (65.)

 

Florian Sieben und Christian Eppelmann I Das erste Pflichtspiel für Carl Kimmes führt die Zweite Mannschaft zum Derby nach Jugenheim. Gegen deren Zweitvertretung werden die Fronten bereits frühzeitig geklärt.

Die Spannung in der Luft war vorhanden, denn endlich sollte der Ball, nach vielen Monaten der zwangsweisen Corona-Pause, wieder laufen und auf die zweite Mannschaft wartete dabei, in der Qualifikationsrunde zum Kreispokal, gleich im Doppelten eine besondere Aufgabe. Zum einen ging es zum Derby nach Jugenheim, um dort gegen die Zweitvertretung der Gemeinschaft aus Jugenheim und Partenheim anzutreten. Zum anderen war es für Carl Kimmes, der seit dem Sommer die Geschicke der Zweiten leitete, der erste wirkliche Härtetest als Trainer der Zweiten Mannschaft. 

Unter den besonderen coronabedingten Umständen sollte das Spiel stattfinden. Masken, Absperrbänder und lange Schlangen am Eingang prägten zunächst das Bild am Jugenheimer Rasenplatz, der sich jedoch langsam in den rot-schwarzen Farben der TSVgg färbte. Auch den Jungs war eine gewisse Spannung anzuspüren, wollte man dieses erste Pflichtspiel der Saison 2020/2021, bei welchem man als Favorit galt, doch unbedingt gewinnen, um mit einem positiven Gefühl in die neue Runde gehen zu können. Auch sollte das neue Spielsystem mit einer offensiven Dreierkette in der Abwehr weiter erprobt werden, für das sich Kimmes entschieden hatte. 

Dass sich die angestaute Spannung dann jedoch innerhalb von nur Momenten abbaute, lag dann am Blitzstart der Zweiten Mannschaft, welche bereits in der zweiten Minute das erste Mal über einen Treffer jubeln konnte. Mit dem ersten Angriff suchte Alexander Uphues auf der halblinken Außenbahn aus der Distanz den Abschluss. Ein Schuss, der wohl kaum für Aufsehen gesorgt hätte, jedoch so unglücklich abgefälscht wurde, dass der Ball wie eine Bogenlampe hinter Torhüter Wesen im Netz landete. 

Den anfänglichen Schock, welchen die Gastgeber erst einmal zu Schlucken hatte, wollte die Kimmes-Elf auch in den nächsten Minuten nutzen. Wieder und wieder lief ein neuer Angriff auf das FSG-Tor zu,doch sollten zunächst nur zwei weitere Abschlüsse dabei herausspringen. Besser lief es wieder nach einer viertel Stunde, als der allzeitgefährliche Philipp Mildner einmal mehr über die rechte Seite seinem Gegenspieler davonlief und mit einer passgenauen Rückgabe David Lipinski fand, der den Ball nur noch zum 0:2 versenken musste. 

Erst jetzt nahmen auch die Gastgeber am Spiel teil, ohne jedoch aus dem Spiel heraus für Gefahr sorgen zu können. Einzig ein Freistoß aus vielversprechender Position sorgte für Unruhe, doch hielt diesen Dominik Jurthe mit einer herausragenden Parade, mittels er den Ball an den Querbalken lenken konnte.

Hatte man sich in dieser Phase des Spiels etwas zurückgezogen, zog man nach einer halben Stunde das Tempo noch einmal an. Wieder liefen die Angriffe über die starke rechte Seite und wieder fand der Ball den Weg ins Tor, nachdem Benjamin Doll abgeklärt auf Pascal Hornke vorgelegt hatte. 

Doch wieder ließ die Zweite nun die Zügel schleifen und lud die Gastgeber damit zu Gelegenheiten ein. Diese wagten sich nun einmal, offensiver in das Spiel zu kommen und wurden zugleich für ihren Mut belohnt. Vor allem eine inkonsequente Abwehrarbeit sollte Wegbereiter zum Anschlusstreffer und gleichzeitigem Halbzeitstand sein, als eine Flanke nicht verhindert werden konnte und Paventi am langen Pfosten nur noch einzuschieben brauchte. 

Nach dem Seitenwechsel wieder das gewohnte Bild. Aggressive TSVgg-Kicker, die nun auf das vierte Tor und die Entscheidung aus waren. Diese sollte nach einer knappen Stunde fallen, als abermals Alexander Uphues den Ball vor die Füße gespielt bekam und diesen mit einem Volleyschuss unhaltbar im Tor versenkte. 

Das Spiel war nun gelaufen, jedoch damit nicht ärmer an Höhepunkten. Gleich zwei Elfmeter in zwei Minuten folgten. Doch scheiterte zunächst Philipp Mildner an Keeper Wesen, machte es auf der Gegenseite Paventi besser und verkürzte auf 2:4.

Das Spiel verflachte in der Folge zusehends. Zwar ergaben sich weiterhin Möglichkeiten, vor allem auf Seiten der TSVgg, doch wurden diese nicht mehr mit der Effizienz der ersten Halbzeit zu Ende gespielt. Und so blieb es auch beim Schlusspfiff letztlich bei einem gerechten 2:4. Ein hochverdienter Erfolg, welcher den Weg in die erste Pokalrunde ebnete und einen optimalen Start für Trainer Carl Kimmes bedeutete.

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